Europäische Mobilitätswoche 2026-Aktion: Apfel-Zitrone-Verteilaktion

16.09.2026 09:00–10:00 Uhr, Ternitz

Die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Schwarzatal setzt im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche gemeinsam mit der Stadtgemeinde Ternitz, der Mittelschule Ternitz sowie der Polizei Ternitz ein starkes Zeichen für mehr Verkehrssicherheit. Am Mittwoch, 18. September, findet von 9:00 bis 10:00 Uhr eine besondere Aktion im Umfeld der Schule statt, die „Apfel-Zitrone-Verteilaktion“.

Warum gibt es Geschwindigkeitsbeschränkungen, wenn sie im Alltag oft ignoriert werden? Gerade an sensiblen Stellen – etwa in der Nähe von Schulen, Kindergärten oder frequentierten Aufenthaltsorten von Kindern – können reduzierte Geschwindigkeiten entscheidend sein und Leben retten. Dennoch werden Tempolimits häufig als störend empfunden oder schlicht übersehen.

Gemeinsam mit der Polizei Ternitz wird genau hier angesetzt: Ziel ist es, bereits den Jüngsten die Bedeutung von Verkehrsregeln näherzubringen – und gleichzeitig das Bewusstsein der Autofahrer*innen zu schärfen. Im Rahmen der Aktion schlüpfen Schülerinnen für eine Unterrichtseinheit in die Rolle der „Verkehrspolizei“. Nach einer kurzen Einführung im Klassenzimmer begeben sie sich gemeinsam mit den Lehrpersonen und der Polizei in eine nahegelegene 30er-Zone.

Vor Ort wird mit Unterstützung der Polizei die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge mittels Radarpistole gemessen und auf korrektes oder fehlerhaftes Verhalten aufmerksam. Die Rückmeldung an die Lenker*innen erfolgt direkt durch die Kinder: Wer die erlaubten 30 km/h einhält, wird mit einem Apfel belohnt. Bei Überschreitung gibt es symbolisch eine Zitrone. In kurzen Gesprächen wird das Verhalten reflektiert und der Hintergrund der Aktion erläutert.

Ziel ist es, den Kindern ein besseres Verständnis für sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln. Sie lernen, Gefahren richtig einzuschätzen, die Bedeutung von Tempolimits zu erkennen und Verantwortung als Verkehrsteilnehmerinnen zu übernehmen. Gleichzeitig wirken sie als wichtige Multiplikatorinnen in ihrem Umfeld, indem sie auch Eltern, Verwandte und Freund*innen für das Thema sensibilisieren. Nicht zuletzt regt die Aktion auch Erwachsene dazu an, ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr zu überdenken und sich bewusst mit dem Sinn von Geschwindigkeitsbeschränkungen auseinanderzusetzen.