Ziele in der Region

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Im Jahr 2011 wurde  durch den Energiepark Bruck/Leitha das Energiekonzept für die Region Nö-Süd  erstellt. Den Auftrag dazu erteilte die LEADER-Region NÖ Süd. Im Rahmen eines Festaktes am 31. März 2011 in Neunkirchen unterzeichneten alle 34 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister das Energieabkommen der Region und bekannten sich damit zur Unterstützung der, im Energiekonzept angeführten Umsetzungsmaßnahmen.

An diesen grundsätzlichen Zielen wird auch in der KEM Schwarzatal festgehalten.  Die gesteckten Ziele sind mittelfristig und langfristig (bis 2035) zu verstehen. Die kurzfristigen Ziele werden jeweils zu Beginn der Weiterführungsphasen definiert und dann konsequent verfolgt.

Ziele des Energieabkommens:

  • Reduktion des Energiebedarfs durch verstärktes Energiesparen und kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz durch einen bewussteren Umgang mit Energie in der Region.
  • Stärkung des Bewusstseins in der Bevölkerung zum Thema Energie und Klimaschutz durch das Umsetzen bewusstseinsbildender Maßnahmen.
  • Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger an der Energieproduktion in der Region.
  • Unterstützung von regionalen Initiativen im Bereich Energiesparen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien.
  • Miteinbeziehung der Überlegungen des Energiekonzeptes bei zukünftigen Entscheidungen in den Gemeinden.
  • Gemeinsames Ziehen an einem Strang für eine nachhaltige Energiezukunft der Region.
  • Geeignete und energieeffiziente Mobilitätsangebote zur Befriedigung mobilitätsrelevanter Bedürfnislagen (Wohnen, Arbeiten, Bildung, Einkaufen, Erholung) schaffen und dabei gleichzeitig die Bevölkerung auf nachhaltigere Mobilitätspfade führen.

 

Die Ziele der Regionalentwicklung werden implizit verfolgt:

  • Schaffung einer eigenständigen und nachhaltigen Energieversorgung aus heimischen und unerschöpflichen Ressourcen.
  • Region zur Energieregion aufbauen und vorhandene Potentiale stärken.
  • Sicherung und Schaffung neuer, qualifizierter Arbeitsplätze
  • Orientierung an den Potentialen der Region mit Augenmerk auf die wirtschaftlichen Potentiale.
  • Schaffung zusätzlicher, diversifizierter Einkommensmöglichkeiten in der Landwirtschaft.
  • Nutzung heimischer Ressourcen, Kompetenzaufbau und damit Steigerung der Wertschöpfung in der Region.
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Stärkung des Gewerbes und der Industrie im Bereich ökologische Energiestrategien
  • Partnerschaften einzelner Akteure bilden, um gemeinsam die nachhaltige Entwicklung der Region zu fördern
  • Bündelung von Maßnahmen auf regionaler Ebene. Nutzen von Synergien, Vermeidung von Parallelaktionen.
  • Verkürzung der Transportwege.
  • Bewusstseinsbildung zu den Möglichkeiten erneuerbarer Energien in der Region
  • Effiziente Nutzung von erneuerbaren Energien: höchstmögliche technische und wirtschaftliche Effizienz der Maßnahmen im Vordergrund.
  • Nutzungsmix von verschiedenen Formen erneuerbarer Energie anstreben. Es sollen alle Potentiale der Region genutzt werden.
  • Doppelstrategie: den Wechsel zur erneuerbaren Versorgung über die Produktion von erneuerbarer Energie und parallel dazu Effizienzpotentiale zur Energieeinsparung nutzen.
  • Etablierung eines auf Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit, Kostenstabilität ausgerichteten und Umweltschäden vermeidenden Energiesystems.
  • keine Entsorgungs- und Endlagerprobleme
  • aktiver Beitrag zum Klimaschutz & Verringerungen von Emissionen
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