Mikro-ÖV Systeme

Mikro-ÖV-Systeme für den Nahverkehr im ländlichen Raum
[Auszug aus dem Förderleitfaden]

Lokale und klein(st)regionale ÖV-Systeme (Mikro-ÖV-Systeme) sollen vorhandene Defizite in der regionalen Mobilitätsversorgung insbesondere in peripheren Regionen ausgleichen und kleinräumige, flexible und nutzerInnenorientierte Alternativen anbieten, die das bestehende ÖV-Angebot ergänzen und nicht in Konkurrenz zu vorhandenen, gut funktionierenden Verkehrsangeboten stehen. (Einreichfrist: 15.09.2014)

Mikro-ÖV-Systeme weisen im Sinne des gegenständlichen Programmes folgende Kernmerkmale auf:

  • Sie haben eine bedarfsorientierte Betriebsform (idealerweise Haus-zu-Haus).
  • Sie umfassen als Bedienungsgebiet eine Gemeinde bzw. benachbarte Gemeinden. Durch Kooperationen mehrerer Gemeinden werden Synergien genutzt.
  • Sie binden wichtige Ziele (z. B. Bahnhöfe, Krankenhäuser etc.) mit ein.
  • Sie nutzen Synergien mit anderen Mobilitätsangeboten vor Ort (Essen auf Rädern, Rotes Kreuz udgl.), bilden Kooperationen mit regionalen Unternehmen und schließen vorhandene Lücken zum örtlichen ÖV-Angebot (Zubringer).
  • Sie leisten einen Beitrag zur C02-Reduktion sowie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, indem sie eine Alternative zur (Einzel-)Nutzung privater PKW darstellen.

Das Programm hat einen klaren Fokus auf die Umsetzung von Mikro-ÖV-Systemen an der Schnittstelle zwischen klassischen Öffentlichem Verkehr, dem Taxi- und Mietwagengewerbe und den vielfältigen sozialen und gemeinnützigen Diensten.

Im Rahmen der Ausschreibung stehen die folgenden Themenfelder zur Auswahl:

Themenfeld 1: Implementierung neuer Mikro-ÖV-Systeme (max. 50% der Betriebskosten, min. 5000 EUR)
Themenfeld 2: Erweiterung bestehender Mikro-ÖV-Angebote (max. 50% der Betriebskosten, min. 5000 EUR)
Themenfeld 3: Grundlagenarbeiten (75% der Gesamtnettokosten, max. 40.000 EUR)

Die Details zur Förderung finden Sie hier:
http://www.schig.com/foerderungen-%20ausschreibungen/ausschreibungen/%20call/artikel/mikro-oev4/