Fahrradparken

Förderungsoffensive „Sanierung Fahrradparken“
[Auszug aus den Förderbestimmungen]

Gefördert werden Investitionen zur Errichtung von überdachten Radabstellanlagen, die außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums errichtet werden. Maximal können Abstellplätze für bis zu 100 Fahrräder gefördert werden.
Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen sowie Vereine, konfessionelle Einrichtungen und öffentliche Gebietskörperschaften. Einreichungen sind bis 31.12.2014 möglich.
Die Förderung beträgt pro Abstellplatz 200 Euro bzw. 400 Euro in Verbindung mit einer E-Ladestation. Die Antragstellung ist erst nach Umsetzung des Vorhabens möglich.

Gefördert wird:
– die Anschaffung von überdachten und versperrbaren bzw. am Fahrradrahmen sicherbaren Radabstellanlagen mit Abstellplätzen für bis zu 100 Fahrräder bei Gebäuden, die vor dem 01.01.2000 errichtet wurden (Datum der letzten Baubewilligung ist ausschlaggebend).
– die Errichtung von E-Ladestationen in Verbindung mit den oben genannten Radabstellanlagen.
– die Sanierung bestehender Radabstellanlagen, wenn dadurch eine Qualitätsverbesserung erzielt wird.

Förderungsfähige Maßnahmen und Anlagen(teile)
– Radabstellanlage mit Überdachung z.B. Fahrradboxen, „Fahrradkäfige“, Anlehnbügel
– Umbauarbeiten im Gebäude
– E-Ladestationen

Nicht förderungsfähige Maßnahmen und Anlagen(teile)
– Vorderradhalterungen ohne Rahmenhalterungen („Felgenkiller“)
–  Fahrräder, Radzubehör etc.
– Stromproduzierende Anlagen
– Abbruchkosten bestehender Radabstellanlagen

Was ist bei der Antragstellung zu beachten?
* Im Rahmen der gegenständlichen Förderungsoffensive können überdachte Radabstellanlagen mit Abstellplätzen für maximal 100 Fahrräder errichtet werden. Die Abstellanlagen müssen versperrbar sein (einzelne Abstellplätze oder bspw. versperrbare Räume innerhalb eines Gebäudes) oder am Fahrradrahmen sicherbar sein. Die Abstellanlagen können mit E-Ladestationen zum Aufladen von Elektrofahrrädern kombiniert werden.

* Die Errichtung der Abstellanlagen hat außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums bei Gebäuden mit
… mehr als 3 Wohneinheiten (Wohngebäude) und/oder
…  mehr als 10 Arbeitsplätzen (Firmengebäude) und/oder
… mehr als 20 Ausbildungsplätzen (Bildungseinrichtung) und/oder
… mehr als 40 Kunden/BesucherInnen pro Tag (Geschäfte, Museen,…)    zu erfolgen.

* Die Radabstellanlage muss nahe am Gebäudeeingang liegen sowie barrierefrei (fahrend oder schiebend) vom öffentlichen Verkehrsraum erreichbar sein.

* Die Radabstellanlagen sind gemäß den Qualitätskriterien der RVS Richtlinien 03.02.13 (RVS Radverkehr) in der gültigen Fassung auszuführen. Die dort vorgeschlagene Mindestanzahl kann unterschritten werden.

Der Projektbeginn darf nicht vor 01.03.2013 liegen.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier: http://www.umweltfoerderung.at/fahrradparken