2015 Solaranlagen

Detailinformationen: http://www.umweltfoerderung.at/uploads/kem_leitfaden.pdf , Seite 24ff

Fördergegenstand

Gefördert werden Solaranlagen <100 m² zur Versorgung öffentlicher Gebäude für folgende Zwecke:

  • Warmwasserbereitung
  • Raumheizung
  • Schwimmbadbeheizung
  • Prozesswärmebereitung

 

Die Anlagen müssen auf/in öffentlichen Gebäuden oder Grundstücken errichtet werden. Dazu zählen neben Gebäuden oder Grundstücken der öffentlichen Hand auch Gebäude, die der Allgemeinheit im weiteren Sinn dienen.

Die Zugänglichkeit für jede/jeden muss gewährleistet sein und der Zweck der Einrichtung muss dem öffentlichen Interesse dienen. Im klassischen Sinne ist ein Gemeindeamt oder Rathaus gemeint, es können aber auch Sportvereine, SeniorInnenheime o. Ä. in Frage kommen, selbst wenn diese nicht in öffentlicher Hand, aber im öffentlichen Interesse sind. Betriebsgebäude/-gelände sind von der Förderaktion ausgeschlossen.

 

Zielgruppe

Antragstellungberechtigt sind:

  • Gemeinden
  • gemeindeeigene Betriebe, auch in Form von Betrieben mit marktbestimmter Tätigkeit
  • Vereine, Verbände und Genossenschaften, die nicht Wettbewerbsteilnehmer im Sinne des Beihilfenrahmens sind und im öffentlichen Interesse stehen (z. B: Sportverein, Abwasserverband etc.)
  • öffentliche Institutionen, die nicht im Wettbewerb stehen (Schulen, Gebäude der öffentlichen Verwaltung etc.) in aktiven Klima- und Energie-Modellregionen.

 

Förderfähige Investitionskosten

  • Solaranlage
  • Verrohrung
  • primäres Verteilernetz
  • Wärmespeicher
  • Wärmemengenzähler
  • weitere für den Betrieb relevante Anlagenteile
  • Planungskosten (im Ausmaß von maximal 10 % der anerkennbaren Netto-Investitionskosten)

 

Nicht förderfähige Kosten sind

  • Elektroheizstäbe/-patronen
  • Wärmeverteilung im Gebäude (Rohrleitungen, Heizkörper etc.)

 

Förderhöhe thermische Solaranlagen

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Netto-Investitionskostenzuschuss, abhängig von der installierten Kollektorfläche, ausbezahlt und beträgt 100 Euro/m² bei Standardkollektoren und 150 Euro/m² bei Vakuumkollektoren.

Für Kollektoren mit dem Österreichischen Umweltzeichen kann ein Zuschlag von 15 Euro/m² beansprucht werden. Für eine externe Energieberatung für das Vorhaben im Ausmaß von mindestens 8 Stunden kann ein Zuschlag von 300 Euro beansprucht werden. Die maximale Förderung ist mit max. 30 % der anerkennbaren Kosten begrenzt.

 

Spezielle Fördervoraussetzungen

  • Die auszuführenden Arbeiten müssen von einer für diese Arbeiten befugten Firma durchgeführt werden.
  • Die Solarkollektoren müssen über eine Typenprüfung nach EN12975 verfügen. Der Nachweis ist im Zuge der Endabrechnung zu erbringen.
  • Die maximale Größe einer Anlage pro Standort ist mit 100 m² limitiert.
  • Ein Wärmemengenzähler ist anzubringen.

 

Erforderliche Unterlagen

  • Online-Antrag „TS – Thermische Solaranlage“ : Der Antrag erfordert die vollständige Eingabe der Projektdaten und Angaben zur Modellregion.
  • Zustimmungserklärung des Modellregions-Managers/der Modellregions-Managerin.
  • Angebot: Ein Angebot für die in der Kostenaufstellung des Förderansuchens angeführten Investitionskosten ist hochzuladen.
  • Bericht des Kreditinstituts (BKI): Gemeindeeigene Betriebe, auch in Form von Betrieben mit marktbestimmter Tätigkeit, müssen einen BKI vorlegen.

 

Die Einreichung zur ELER-Kofinanzierung erfolgt automatisch mit dem Antrag, die Zuordnung der Projekte erfolgt durch die Abwicklungsstelle.

 

Rechtsgrundlage

  • Umweltförderung im Inland (UFI RL 2015)
  • Verordnung (EU) Nr. 651/2014 idgF (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung)
  • ELER VO 1305_2013

 

Einreichfristen:

 Start der Ausschreibung: 21.04.2015
Ende der Ausschreibung: 09.10.2015, 12:00 Uhr

Vorgezogene Einreichfristen (Ende der Frist):

Für KEM-Investitionsförderungen (Photovoltaikanlagen, Holzheizungen, thermische Solaranlagen und Ladestationen) gelten neben dem Ende der Ausschreibung auch folgende Fristen:

  • 07.2015, 12:00 Uhr
  • 08.2015, 12:00 Uhr